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Psychische Gesundheit ist ein wichtiges Thema – gerade auch für Schülerinnen und Schüler.

Doch was können Sie dafür tun, damit es Ihren Schülerinnen und Schülern seelisch gut geht?
Wir haben für Sie hier eine Reihe an hilfreichen und praxisnahen Materialien zusammengestellt, die Sie dabei unterstützen, die psychische Gesundheit Ihrer Klassen ebenso wie Ihre eigene in den Fokus zu rücken und ein positives Lernklima zu schaffen.

Lehrergesundheit:

Schülergesundheit:

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Wie herausfordernd, wie überfordernd, wie (un)gesund ist es, als Lehrkraft zu arbeiten? Rund 12 % werden laut statistischem Bundesamt wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt. Ca. 88 % erreichen zwar eine Altersgrenze, allerdings nur ein knappes Drittel davon die gesetzliche Regelaltersgrenze. Die anderen zwei Drittel geht auf eigenen Antrag hin vorzeitig in den Ruhestand. Es ist also wichtig, als Lehrerin oder Lehrer auf die eigene Gesundheit zu achten.

Was macht den Schul- und Unterrichtsalltag so fordernd? Zu den Belastungsfaktoren zählt zum einen der hohe Lärmpegel, mangelnde Rückzugsmöglichkeiten, die Vielzahl und Dichte an Aufgaben. Aber auch mangelnde Anerkennung für erbrachte Leistungen, Arbeiten im Einzelkampf statt im Team oder respektlose, hasserfüllte oder gewaltsame Begegnungen mit Schülerinnen oder Schülern, Eltern oder im Kollegium gehören zu Belastungsfaktoren. Diese können – unbehandelt – zu Stimmproblemen, Verspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen, Tinnitus, Depressionen, Suchterkrankungen oder Burn-out führen.

Manche Faktoren lassen sich nur über eine salutogene Schulentwicklung und Arbeit an den Rahmenbedingungen beeinflussen. Aber auch die Lehrerinnen oder Lehrer können etwas dafür tun, gesund zu bleiben: Es ist wichtig, die eigene psychische Widerstandskraft zu stärken. Das beginnt beim bewussten Einsatz der Stimme und deren Pflege. Es geht über Selbstorganisation und gutes Zeitmanagement, das Setzen von Prioritäten, aber auch den entlastenden, unterstützenden Austausch im Team. Und es braucht bei allem Engagement einen gezielten Einsatz der eigenen Kräfte und Zeit, das bewusste und klare Einhalten von Pausen und Entspannungsphasen. Ob Achtsamkeits- oder Krafttraining, Meditation oder Marathonlaufen, progressive Muskelentspannung oder Yoga, Chorsingen oder Bouldern, Gartenarbeit oder Vogelbeobachtung ... – es gibt viele Wege zu mehr Ausgleich, Gelassenheit und Resilienz, von denen man mindestens ein, zwei regelmäßig einschlagen sollte.